Solarmodule wandeln das einfallende Licht in Gleichstrom um.
Der Wechselrichter StecaGrid 300/500 stellt das Verbindungselement zwischen den
Solarmodulen und dem Stromnetz dar.
Er setzt den Gleichstrom (DC) von den Solarmodulen in Wechselstrom (AC) um, der
in das existierende Stromnetz eingespeist wird.
Steca verwendet das sogenannte String-Konzept.
Hierbei wird eine begrenzte Anzahl von Solarmodulen in Reihe geschaltet, so dass
ein sogenannter String entsteht, der mit einem String-Wechselrichter verbunden
wird. Mehrere String- Wechselrichter werden auf spezielle Weise auf der
Netzseite miteinander verbunden.
Der große Vorteil dieses Konzepts besteht darin, dass eine gegenseitige
Beeinflussung durch Schatteneinwirkung oder Fehlanpassung vermieden wird.
Dies hat wiederum eine hohe Ausgangsleistung, mehr Flexibilität und größere
Zuverlässigkeit zur Folge.
Die im Wechselrichter zur Anwendung kommenden Innovationen basieren auf
modernsten Technologien, was für eine lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit
zu einem wettbewerbsfähigen Preis bürgt.
Einfache Anpassung
Ein Wechselrichter eignet sich je nach Modulspannung für einen String von zwei
bis zehn Modulen.
Mehrere Mini-Strings können auf diese Weise zu einem größeren System
zusammengestellt werden, bis die gewünschte Systemgröße erreicht ist.
Hierfür können StecaGrid 300 und StecaGrid 500 beliebig bis zu einer maximalen
AC-Leistung von 3600 Watt untereinander kombiniert werden.
Lineare Kosten des Wechselrichters im System
Die Kosten werden durch einen Mini-String bestimmt. Das Konzept der Mini-Strings
lautet mehr von der gleichen Art.
Hierdurch sind die Kosten pro Watt für ein kleines System im Verhältnis genauso
niedrig wie die Kosten für ein großes System.
Einfache Logistik
Mehr Wechselrichter der gleichen Art anstelle von unterschiedlich großen
Wechselrichtern.
Durch die Verwendung eines sehr schnellen Mikroprozessors wird unter allen
Umständen
immer dem maximalen Leistungspunkt (maximum power point, MPP) gefolgt.
Kleine Strings für den höchsten kWh-Wert. Keine Beeinflussung durch andere
Strings mit geringerem Lichteinfall. Bei einer Schatteneinwirkung treten nur in
diesem String Leistungsverluste auf.
Die maximale Leistung wird kontinuierlich durch den Wechselrichter geregelt.
Dadurch erhält man einen maximalen Energieertrag. Der Wechselrichter wurde für
Mini-String-Solarmodule konzipiert.
Durch mehrere aneinander zu koppelnde Wechselrichter kann die gewünschte
Systemgröße zusammengestellt werden.
Der begrenzende Faktor ist der maximale Netzstrom von 16 A.
Hierdurch können maximal 12 Wechselrichter vom StecaGrid 300 und maximal 7
Wechselrichter vom StecaGrid 500
durch AC und Datakommunikation aneinander gekoppelt werden.
Auch eine Kombination zwischen StecaGrid 300 und StecaGrid 500 ist möglich.
Auf diese Weise kann eine Ausgangsleistung von 300 W bis 3.600 W erreicht
werden.
Neben der Wechselrichter-Reihe muss in Deutschland die Überwachungseinheit
StecaGrid Control D angeschlossen werden, die die ENS- und
Überwachungsfunktionen enthält.